Verein zur Förderung agrar- und stadtökologischer Projekte e.V. (A.S.P.)
Geschäftsbetrieb: Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) Invalidenstr. 42 D - 10115 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 2093-9061 Fax: +49 (0)30 / 2093-9065
Kontakt: Netzwerkmanagerin Dr. Kerstin Röhrich
Kontakt: Dr. Robert Kabbert
Das TRESTERnetz leistet einen Beitrag, um der klein- und mittelständischen Obst- und Gemüseverarbeitung mit neuen Konzepten zur Tresterverwertung neue Märkte zu erschließen und damit das Fortbestehen eines traditionellen Wirtschaftszweiges der Region Berlin-Brandenburg inklusive der daran gebundenen Arbeitsplätze zu sichern.
A.S.P. - gefördert als Netzwerkmanager für das Netzwerk: TRESTER netz.berlin-brandenburg
Das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Bearbeitung und im Management von Projekten, bei denen die Verarbeitung und Vermarktung von Roh- und Reststoffen aus der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie im Mittelpunkt steht. Es unterhält Kontakte zu zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft sowie zu einschlägigen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Aktuell werden zu dieser Problematik zwei Projekte bearbeitet, bei denen FuE-Arbeiten zur Herstellung eines neuartigen Langzeitdüngers durch Mikroverkapselung von Pflanzennährstoffen in Gewebepartikeln aus verschiedenen Trestern (PRO INNO) bzw. Verfahrens- und Produktentwicklungen zum ökoeffizienten Einsatz von Gärrückständen aus der Fermentation pflanzlicher Abprodukte und Gülle zu Biogas (Fraunhofer Services GmbH) durchgeführt werden.
Was ist Trester
Aus der Sicht der modernen Lebensmittelwissenschaft stellen Trester einen Biorohstoff mit vielseitigem Anwendungspotential dar. In diesem Sinne kooperieren im TRESTERnetz obst- und gemüseverarbeitende Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und potentiellen Anwendern, um Trester zu innovativen und nachgefragten Produkten im food- und non-food-Bereich weiterzuverarbeiten. Dazu analysiert das TRESTERnetz das technologische, wissenschaftliche und das Marktpotential der Region, es entwickelt auf die kooperierenden Unternehmen und Einrichtungen zugeschnittene Lösungen zur Weiterverarbeitung von Obst- und Gemüsetrestern, initiiert entsprechende FuE-Projekte und konzipiert auf diese Lösungen zugeschnittene Marketingstrategien. Die Schwerpunkte liegen auf nachhaltigen und komplexen Lösungen, die in kleinen und mittelständischen Unternehmen bzw. in Verbünden dieser Unternehmen praktikabel sind.
Die Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei auf nachhaltigen und komplexen Lösungen, welche
auf die Nutzung der Trester in ihrer Gesamtheit reflektieren (Anfall keiner verbleibenden, unter Umständen schwer zu entsorgenden, Abprodukte),
über umweltschonende Verarbeitungstechnologien realisierbar sind (minimaler Anfall von Wasch- und Extraktionslösungen und keine Verwendung problematischer Hilfsstoffe wie schwer abbaubare Lösungsmittel),
die Herstellung langfristig nachgefragter Produkte favorisieren und
in kleinen und mittelständischen Unternehmen praktikabel sind.
Elektronenmikroskopische Aufnahmen von enzymatisch verflüssigten Apfelzellen (Apfeltrester) für Anwendungen als Ballaststoffpräparat
Elektronenmikroskopische Aufnahmen von gereinigten und getrockneten Apfelzellen für Anwendungen als Quell- und Dickungsmittel sowie als natürliches Verkapselungsmaterial
Elektronenmikroskopische Aufnahmen von gereinigtem Apfelgewebe für Anwendungen als Quell- und Dickungsmittel sowie als natürliches Verkapselungsmaterial
A.S.P. ist der Verein zur Förderung agrar- und stadtökologischer Projekte e.V.
Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte
an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP)
Invalidenstr. 42
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Das "TRESTERnetz.berlin-brandenburg" ist
ein Projekt im Förderprogramm "Netzwerkmanagement Ost" [NEMO] und
wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gefördert.